Vitamine

Der menschliche Körper braucht nicht nur Proteine, Fette und Kohlenhydrate, um zu leben. Er benötigt außerdem organische Verbindungen für andere lebenswichtige Funktionen, die der Körper nicht selbst bedarfsdeckend mit dem Stoffwechsel synthetisieren kann. Dazu gehören die Vitamine, mit der Nahrung aufgenommen werden.

Das einzige Vitamin, das der Körper selbst herstellen kann, ist Vitamin D. Es ist aber auch nicht verkehrt, dieses Vitamin bei der Ernährung einzuplanen, das wirkt einem eventuellen Vitaminmangel entgegen.

Für den menschlichen Organismus sind Vitamine unverzichtbar, da sie beim Aufbau von Zellen, Blutkörpern, Knochen und Zähnen helfen. Auch das Immunsystem wird durch Vitamine beeinflusst. Sie regulieren die Verwertung von Kohlehydraten, Proteinen (Eiweiß) und Mineralstoffen und unterstützen somit die Energiegewinnung des Körpers.

Vitamine sind chemisch gesehen, komplexe organische Moleküle, die von Pflanzen, Bakterien oder Tieren hergestellt werden. Deswegen sind Gemüse, Kräuter und andere Pflanzen so wichtig für die menschliche Ernährung. Zur Unterscheidung werden sie mit unterschiedlichen Buchstaben benannt. Manche Tiere können, im Gegensatz zum Menschen, zum Beispiel Vitamin C selbst herstellen, weil ihr Organismus über das Enzym (L-Gulonolactonoxidase) verfügt.

Im 16. Jahrhundert wurden Wissenschaftler bei der Erforschung von Krankheiten darauf aufmerksam, dass es gewisser Nahrungsmittel bedarf, um bestimmte Krankheiten zu vermeiden. Aber erst 1911 gab es Beweise dafür, dass Vitamine wirklich existieren. Zwischen 1913 und 1980 wurden insgesamt 20 Vitamine nachgewiesen, von denen 13 für den Menschen unerlässlich sind.

Die wichtigsten Vitamine im Überblick: